Beschwerden nach deiner Behandlung?
So handelst du richtig.

Bei Beschwerden richtig handeln
Rötungen, Schwellungen, Blutergüsse oder eine vorübergehende Empfindlichkeit können nach einer ästhetischen Behandlung auftreten. Welche Reaktionen zu erwarten sind und wie lange sie anhalten können, hängt von der jeweiligen Behandlung ab.
Wichtig ist, Veränderungen aufmerksam zu beobachten und bei ungewöhnlichen Beschwerden nicht abzuwarten.
Nimm Warnzeichen ernst
Wende dich umgehend an die behandelnde Praxis, wenn Beschwerden stärker sind als angekündigt, zunehmen oder neu auftreten.
Welche Warnzeichen auftreten können, hängt von der Behandlung ab. Versuche nicht, mögliche Komplikationen selbst zu behandeln. Massiere oder kühle die betroffene Stelle nur, wenn du eine entsprechende medizinische Anweisung erhalten hast.
Suche fachärztliche Hilfe
Wurde die Behandlung von Heilpraktiker:innen, Kosmetiker:innen oder anderen nichtärztlichen Anbieter:innen durchgeführt, solltest du dich spätestens bei Beschwerden an eine Fachärztin oder einen Facharzt wenden. Komplikationen müssen medizinisch beurteilt und je nach Ursache schnell behandelt werden.
Verlasse dich bei anhaltenden oder zunehmenden Beschwerden nicht ausschließlich auf die Einschätzung der Person, die die ursprüngliche Behandlung durchgeführt hat. Hohle dir im Zweifelsfall eine Zweitmeinung ein.
Wenn Zweifel an der Berechtigung bestehen
Stellst du nachträglich fest oder vermutest du, dass die behandelnde Person die Anwendung möglicherweise nicht hätte durchführen dürfen, sichere zunächst alle vorhandenen Unterlagen. Dazu gehören Rechnungen, Aufklärungsunterlagen, Produktinformationen, Nachrichten und Fotos.
Bei Heilpraktiker:innen und nichtärztlichen Anbieter:innen, wie Kosmetiker:innen kannst du dich an das regionale Gesundheitsamt wenden.